Jana E. Hentzschel
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Der poetische Adventskalender 2022

1
Sobald die erste Kerze brennt,
der Weihnachtsmann aufs Örtchen rennt.
Nun wird es ernst, die Zeit ist ran,
das stresst auch unsren Weihnachtsmann.

2
Der Weihnachtsmann hat Helferlein,
muss aber auf der Hut stets sein.
Er zieht zwar selber alle Strippen,
doch Wichtel gern mal einen nippen.

3
Die Oma strickt die warmen Socken;
doch kommt die Arbeit nun ins Stocken;
benebelt durch den Glühwein…dampf
und links die Hand hat einen Krampf.  

4
Die Stube strahlt im Weihnachtsglanz,
zwei Kerzen nun schon auf dem Kranz.
Die Spannung steigt: Gibt’s diesmal Schnee?
Das Wetterfröschlein nickt: „Nee, nee!“

5
Der Weihnachtsmarkt ist gut besucht.
Der eine lacht, der andre flucht,
denn es verliert sich allerlei –
der Taschendieb ist mit dabei.

6
Der Nikolaus kam in der Nacht
und hat die Schuhe vollgemacht.
Er ist verliebt in jeden Schuh,
ist Fetischist – und steht dazu.

7
Der Dresdner Stollen ist deutschlandweit
ne Leckerei zur Weihnachtszeit;
doch ausgeschlossen ist es nicht,
dass nach Genuss man sächsisch spricht.
 
8
Die Weihnachtsfeier im Betrieb
lief besser als so manchem lieb –
zumindest zeigt der nächste Tag,
wo wer mit wem so saß und lag …

9
Geschenke werden gern genommen,
ob  groß, ob klein, sie sind willkommen.
Nur wenn man es nicht brauchen kann,
nimmt man’s Präsent sehr mürrisch an.

10
Ein Mistelzweig hängt über mir,
doch niemand ist zum Küssen hier.
Nur dieser Frosch mit druntersteht …
Der Prinz dann guckt mich an und geht.

...